Freitag, 26. Februar 2010

zu 2t

Der Frühling schiebt sich ganz langsam ins Blickfeld. Mit dem Valentinstag wurden erste zarte Gefühle geweckt, die die noch schwachen Sonnenstrahlen kaum wiedergeben können.
Doch die Sehnsucht nach Wärme und der Rückkehr des Lebens im Grün der Natur wird stärker und stärker...

Auch ich habe mich einfangen lassen vom Geist der Emotionen. Und welches Gefühl könnte man besser in Bilder packen, als die Liebe?!




Frühlingsgefühle regen sich unter dem Rest des winterlichen Eises

Dienstag, 12. Januar 2010

Relaunch

Unsere Online-Galerie für Fotokunst seenlandgalerie hat seit Ende 2009 eine neue Startseite. Nun sind bereits auf einen Blick mehrere Arbeiten der zwei beteiligten "Fotografen" zu sehen und der User erfährt auch schon einiges über die Galerie. Ein neues, frisches Design soll die Seite ansprechender machen und der inhaltliche Mehrwert nicht nur den Suchmaschinen schmeicheln. Und? Funktioniert es?

Donnerstag, 7. Januar 2010

Stadt-Oasen


Sich kleine private Oasen zu schaffen, ist ein Bedürfnis für Menschen, die in Großstädten leben. Ob dies die eigenen vier Wände sind oder ein Häuschen im Grünen - der Möglichkeiten gibt es viele. Gartenanlagen haben sich in diesem Sinne als praktikable Lösung etabliert. Doch das wachsende Platzproblem, die hohen Preise für freies Land und der Bauboom bedrängen die Kleingärtner und ihre grünen Reiche. Auch in Berlin kämpfen Gartenkolonien um ihre Rückzugsgebiete gegen Immobilienfirmen oder gar die eigene finanzschwache Stadt. Neue Bürogebäude braucht die Stadt scheinbar dringender, als zufriedene Bewohner.

Doch wohin mit der Laube und den Apfelbäumen?
Da ist Fantasie gefragt. Kein Problem für Großstadtpflanzen, wie man auf diesem Foto sieht: Selbst die Gleise des S-Bahnringes können als beidseitiger Nachbar hingekommen werden. Eingezwängt zwischen den Verkehrsschlagadern der Metropole harkt und pflanzt es sich wohl ebenso gut, wie auf der grünen Wiese. Notgedrungen?
Da kommen Fragen auf: Nehmen naturbegeisterte Berliner alles in Kauf, um sich ihr ganz eigenes Refugium schaffen zu können? Gerät der dröhnende Lärm des Feierabendverkehrs tatsächlich in den Hintergrund angesichts der Schönheit des kleinen Paradieses? Kann man sich im Zweiminutentakt des Donners wirklich entspannen? Vergisst man hier, dass man in gerade in Berlin-Mitte ist?

Diese Fragen und das Thema der Eroberung privaten Raumes inmitten von Metropolen im Zeitalter von Überbevölkerung und städtischem Platz- und Ruhezonenmangel beschäftigen mich seit langem. Eine Fotoserie zusammenzustellen ist eines meiner nächsten Ziele.
Ein Anfang ist gemacht.

Montag, 7. Dezember 2009

Advent, Advent...

...die Stimmung brennt. Nun ja, Geschenke organisieren ist das eine, in Weihnachtsstimmung kommen das andere. Trotz langsam einbrechenden Temperaturen und Glühweinkonsum muss ich mich dieses Jahr erst langsam herantasten an die besinnliche Zeit. Vielleicht hilft eine Fototour zu romantischen Orten?


Diese zwei schwebenden, geflügelten Victorien sind zwar mythologisch gesehen wenig besinnlich, denkt man an die blutigen Kämpfe, die in der Geschichte nötig waren, um entsprechende Siege zu erringen, doch vermitteln heutzutage Engelsgestalten per se eine friedliche Atmosphäre. Wer achtet da schon auf die entsprechenen Attribute der Mythologie?



Der Ursprung des Weihnachtsfestes selbst birgt Unklarheiten. Es gibt mehrere, auch biblische, Versionen der Geschichte und streng genommen ist sie wissenschaftlich nicht belegt.
Dennoch setzen sich mit der Zeit rituelle Bräuche und tradierte Geschichten als empfundene Wahrheit und Richtigkeit durch.

Wie schön, dass die menschliche Kreativität und die Kraft der Gedanken zu Weihnachten jedes Jahr aufs Neue und ganz verlässlich in uns emporsteigt.

Mittwoch, 25. November 2009

Verkauf im Kontor Schwerin


Seit zwei Wochen sind einige Fotoarbeiten von mir und meinem Kollegen der seenlandgalerie,  Andre van Uehm, im Kontor Schwerin zu sehen und zu kaufen. Der Bezug zu Mecklenburg ist bei uns ohnehin sehr groß. Nun wurden speziell Motive aus der mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin ausgewählt.
 Ungewohnte Blicke, Details und Landschaften aus der Umgegend sind als Prints mit Passepartout und auch mit Rahmen erhältlich.

Sie finden das Kontor in der Puschkinstraße 36. Geöffnet ist es Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und Sonnabend von 11 bis 14 Uhr.

Montag, 9. November 2009

Spätherbst


... ist mehr noch als ein Wort eine Stimmung. Mir sagt es: Zuhause ists am Schönsten, wenn alle bunten Blätter schon längst ins Graue verwandelt sind und als matschiger Brei an den Schuhen kleben.
Wer sich dann noch mit der Kamera heraustraut, kann allerdings auch im Grau fündig werden. Nebel, fehlende Farben und feuchte Kälte erschaffen als Ausdruck unserer Sehnsucht ein Bild einer sich vom lichten Überfluss des Sommers erholenden Landschaft.

Wie dieses zum Beispiel aus meiner noch jungen und kleinen Serie der "Stromversorgung".