Nein, eigentlich passiert seit einiger Zeit nicht wirklich etwas Neues, das es als Update zu berichten gäbe. Doch auch bereits Bestehendes kann man wieder auffrischen, ins Gedächtnis bringen, hervorkramen.
Und aus der Schatzkiste habe ich dieses Mal ein Postkartenset und ein echtes Unikat hervorgeholt... und es bei DaWanda eingestellt. loreatseenlandgalerie - 2 einzigartige Produkte ab 6,99 EUR bei DaWanda
Schaut doch mal rein:
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Sonntag, 24. Februar 2013
Freitag, 7. Januar 2011
Worüber sollen wir nur reden...
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Ausgeträumt. Das Schablonengraffiti ist längst unter Schneematsch, Sand, Schotter, eingefrorenen Hundehaufen und Silvestermüll begraben. Dabei hätte es gerade jetzt etwas zu sagen. Aber so ist das mit dem Wetter: Es macht einem immer einen Strich durch die Rechnung!
Dennoch, ein dankbares Thema, oder habe ich eben nicht locker mal ein paar Zeilen füllen können? Danke, Wetter!
Donnerstag, 7. Januar 2010
Stadt-Oasen
Sich kleine private Oasen zu schaffen, ist ein Bedürfnis für Menschen, die in Großstädten leben. Ob dies die eigenen vier Wände sind oder ein Häuschen im Grünen - der Möglichkeiten gibt es viele. Gartenanlagen haben sich in diesem Sinne als praktikable Lösung etabliert. Doch das wachsende Platzproblem, die hohen Preise für freies Land und der Bauboom bedrängen die Kleingärtner und ihre grünen Reiche. Auch in Berlin kämpfen Gartenkolonien um ihre Rückzugsgebiete gegen Immobilienfirmen oder gar die eigene finanzschwache Stadt. Neue Bürogebäude braucht die Stadt scheinbar dringender, als zufriedene Bewohner.
Doch wohin mit der Laube und den Apfelbäumen?
Da ist Fantasie gefragt. Kein Problem für Großstadtpflanzen, wie man auf diesem Foto sieht: Selbst die Gleise des S-Bahnringes können als beidseitiger Nachbar hingekommen werden. Eingezwängt zwischen den Verkehrsschlagadern der Metropole harkt und pflanzt es sich wohl ebenso gut, wie auf der grünen Wiese. Notgedrungen?
Da kommen Fragen auf: Nehmen naturbegeisterte Berliner alles in Kauf, um sich ihr ganz eigenes Refugium schaffen zu können? Gerät der dröhnende Lärm des Feierabendverkehrs tatsächlich in den Hintergrund angesichts der Schönheit des kleinen Paradieses? Kann man sich im Zweiminutentakt des Donners wirklich entspannen? Vergisst man hier, dass man in gerade in Berlin-Mitte ist?
Diese Fragen und das Thema der Eroberung privaten Raumes inmitten von Metropolen im Zeitalter von Überbevölkerung und städtischem Platz- und Ruhezonenmangel beschäftigen mich seit langem. Eine Fotoserie zusammenzustellen ist eines meiner nächsten Ziele.
Ein Anfang ist gemacht.
Doch wohin mit der Laube und den Apfelbäumen?
Da ist Fantasie gefragt. Kein Problem für Großstadtpflanzen, wie man auf diesem Foto sieht: Selbst die Gleise des S-Bahnringes können als beidseitiger Nachbar hingekommen werden. Eingezwängt zwischen den Verkehrsschlagadern der Metropole harkt und pflanzt es sich wohl ebenso gut, wie auf der grünen Wiese. Notgedrungen?
Da kommen Fragen auf: Nehmen naturbegeisterte Berliner alles in Kauf, um sich ihr ganz eigenes Refugium schaffen zu können? Gerät der dröhnende Lärm des Feierabendverkehrs tatsächlich in den Hintergrund angesichts der Schönheit des kleinen Paradieses? Kann man sich im Zweiminutentakt des Donners wirklich entspannen? Vergisst man hier, dass man in gerade in Berlin-Mitte ist?
Diese Fragen und das Thema der Eroberung privaten Raumes inmitten von Metropolen im Zeitalter von Überbevölkerung und städtischem Platz- und Ruhezonenmangel beschäftigen mich seit langem. Eine Fotoserie zusammenzustellen ist eines meiner nächsten Ziele.
Ein Anfang ist gemacht.
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