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Freitag, 7. Januar 2011

Worüber sollen wir nur reden...


... übers Wetter vielleicht? Da hat schließlich jeder etwas zu sagen, sogar die Street Artists zollen dem bürgerlichen Smalltalk-Thema N° 1 seinen Tribut. Dabei war es zu diesem Zeitpunkt in der Stadt noch geradezu gemütlich. Der Schnee hatte seine Schreckensherrschaft noch nicht über Berlin ausgebreitet, es fuhren S-Bahnen, Passanten liefen leichtfüßig druch den Tag... ein Traum. 
Ausgeträumt. Das Schablonengraffiti ist längst unter Schneematsch, Sand, Schotter, eingefrorenen Hundehaufen und Silvestermüll begraben. Dabei hätte es gerade jetzt etwas zu sagen. Aber so ist das mit dem Wetter: Es macht einem immer einen Strich durch die Rechnung!
Dennoch, ein dankbares Thema, oder habe ich eben nicht locker mal ein paar Zeilen füllen können? Danke, Wetter!

Freitag, 26. Februar 2010

zu 2t

Der Frühling schiebt sich ganz langsam ins Blickfeld. Mit dem Valentinstag wurden erste zarte Gefühle geweckt, die die noch schwachen Sonnenstrahlen kaum wiedergeben können.
Doch die Sehnsucht nach Wärme und der Rückkehr des Lebens im Grün der Natur wird stärker und stärker...

Auch ich habe mich einfangen lassen vom Geist der Emotionen. Und welches Gefühl könnte man besser in Bilder packen, als die Liebe?!




Frühlingsgefühle regen sich unter dem Rest des winterlichen Eises

Donnerstag, 11. Juni 2009

Achtung - Neuauflage in Online-Galerie und Ausstellung!


Dieses Foto, zumindest das Motiv, müsste bekannt sein. Es war das Startbild meines ersten Blogs.
Nun, ein Jahr später, habe ich nochmal eine Aufnahme vor Ort gemacht. Und nicht nur der Himmel hat sich verändert - auch dass es jetzt als Teil meiner eigenen Online-Galerie seenlandgalerie zu kaufen ist und demnächst bei der Ausstellung "Es ist alles eitell" - Fotografie in Woserin im mecklenburgischen Woserin gezeigt werden wird ist neu.

Dienstag, 10. Juni 2008

Zitat: Verzeih mir bitte BABY. Ich liebe dich


Ein maroder Schuppen, eine Straße, die nur von Forstfahrzeugen befahren werden darf und wild wuchernde Büsche ringsum - ein Rest von Irgendwas in der Mitte von Nirgendwo. Nicht gerade die perfekte Location für eine Liebeserklärung. Doch was war passiert?
Ob sie ihm oder er ihr oder sie ihr oder er ihm verzeihen konnte? Und was überhaupt sollte verziehen werden? Der Leser bleibt mit seiner eigenen Fantasie und diesem kargen Satz alleine.
Ist dieser Schuppen vielleicht ihr geheimer Treffpunkt gewesen, damals, als die Welt noch rosarot war und sie beide gemeinsam auf Wolken tanzten? Bevor ES passiert war? Nun, vielleicht hatte Baby die Nachricht gar nicht lesen können, weil Baby endlich (die Schule war für Baby schon seit einigen Monaten aus) eine Lehrstelle in Baden-Württemberg gefunden und das Nirgendwo bereits nach dieser Nacht verlassen hatte, in der ihr Verehrer mit einer Spraydose losgezogen war. Er hingegen (ich bleibe bei der ersten Variante, er bettelt, sie lässt ihn schmoren) wurde immer unruhiger, weil sie sich nicht meldete. Täglich fuhr er zum Schuppen um nachzusehen, ob seine Botschaft noch da war - oder sie... Doch es gab keine Spuren von ihr. Er kannte weder ihren Nachnamen noch wusste er, wo sie wohnte - er hatte keine Möglichkeit sie zu finden. So verging die Zeit , die Büsche überwuchern langsam die gesprühte Botschaft und man fragt sich, ob er heute noch hin und wieder zu dem Schuppen fährt in der Hoffnung, sein Baby würde zurückgekehrt sein.