Dienstag, 12. Januar 2010
Relaunch
Donnerstag, 7. Januar 2010
Stadt-Oasen
Sich kleine private Oasen zu schaffen, ist ein Bedürfnis für Menschen, die in Großstädten leben. Ob dies die eigenen vier Wände sind oder ein Häuschen im Grünen - der Möglichkeiten gibt es viele. Gartenanlagen haben sich in diesem Sinne als praktikable Lösung etabliert. Doch das wachsende Platzproblem, die hohen Preise für freies Land und der Bauboom bedrängen die Kleingärtner und ihre grünen Reiche. Auch in Berlin kämpfen Gartenkolonien um ihre Rückzugsgebiete gegen Immobilienfirmen oder gar die eigene finanzschwache Stadt. Neue Bürogebäude braucht die Stadt scheinbar dringender, als zufriedene Bewohner.
Doch wohin mit der Laube und den Apfelbäumen?
Da ist Fantasie gefragt. Kein Problem für Großstadtpflanzen, wie man auf diesem Foto sieht: Selbst die Gleise des S-Bahnringes können als beidseitiger Nachbar hingekommen werden. Eingezwängt zwischen den Verkehrsschlagadern der Metropole harkt und pflanzt es sich wohl ebenso gut, wie auf der grünen Wiese. Notgedrungen?
Da kommen Fragen auf: Nehmen naturbegeisterte Berliner alles in Kauf, um sich ihr ganz eigenes Refugium schaffen zu können? Gerät der dröhnende Lärm des Feierabendverkehrs tatsächlich in den Hintergrund angesichts der Schönheit des kleinen Paradieses? Kann man sich im Zweiminutentakt des Donners wirklich entspannen? Vergisst man hier, dass man in gerade in Berlin-Mitte ist?
Diese Fragen und das Thema der Eroberung privaten Raumes inmitten von Metropolen im Zeitalter von Überbevölkerung und städtischem Platz- und Ruhezonenmangel beschäftigen mich seit langem. Eine Fotoserie zusammenzustellen ist eines meiner nächsten Ziele.
Ein Anfang ist gemacht.
Doch wohin mit der Laube und den Apfelbäumen?
Da ist Fantasie gefragt. Kein Problem für Großstadtpflanzen, wie man auf diesem Foto sieht: Selbst die Gleise des S-Bahnringes können als beidseitiger Nachbar hingekommen werden. Eingezwängt zwischen den Verkehrsschlagadern der Metropole harkt und pflanzt es sich wohl ebenso gut, wie auf der grünen Wiese. Notgedrungen?
Da kommen Fragen auf: Nehmen naturbegeisterte Berliner alles in Kauf, um sich ihr ganz eigenes Refugium schaffen zu können? Gerät der dröhnende Lärm des Feierabendverkehrs tatsächlich in den Hintergrund angesichts der Schönheit des kleinen Paradieses? Kann man sich im Zweiminutentakt des Donners wirklich entspannen? Vergisst man hier, dass man in gerade in Berlin-Mitte ist?
Diese Fragen und das Thema der Eroberung privaten Raumes inmitten von Metropolen im Zeitalter von Überbevölkerung und städtischem Platz- und Ruhezonenmangel beschäftigen mich seit langem. Eine Fotoserie zusammenzustellen ist eines meiner nächsten Ziele.
Ein Anfang ist gemacht.
Montag, 7. Dezember 2009
Advent, Advent...
...die Stimmung brennt. Nun ja, Geschenke organisieren ist das eine, in Weihnachtsstimmung kommen das andere. Trotz langsam einbrechenden Temperaturen und Glühweinkonsum muss ich mich dieses Jahr erst langsam herantasten an die besinnliche Zeit. Vielleicht hilft eine Fototour zu romantischen Orten?
Der Ursprung des Weihnachtsfestes selbst birgt Unklarheiten. Es gibt mehrere, auch biblische, Versionen der Geschichte und streng genommen ist sie wissenschaftlich nicht belegt.
Dennoch setzen sich mit der Zeit rituelle Bräuche und tradierte Geschichten als empfundene Wahrheit und Richtigkeit durch.
Wie schön, dass die menschliche Kreativität und die Kraft der Gedanken zu Weihnachten jedes Jahr aufs Neue und ganz verlässlich in uns emporsteigt.
Wie schön, dass die menschliche Kreativität und die Kraft der Gedanken zu Weihnachten jedes Jahr aufs Neue und ganz verlässlich in uns emporsteigt.
Mittwoch, 25. November 2009
Verkauf im Kontor Schwerin
Seit zwei Wochen sind einige Fotoarbeiten von mir und meinem Kollegen der seenlandgalerie, Andre van Uehm, im Kontor Schwerin zu sehen und zu kaufen. Der Bezug zu Mecklenburg ist bei uns ohnehin sehr groß. Nun wurden speziell Motive aus der mecklenburgischen Landeshauptstadt Schwerin ausgewählt.
Ungewohnte Blicke, Details und Landschaften aus der Umgegend sind als Prints mit Passepartout und auch mit Rahmen erhältlich.
Sie finden das Kontor in der Puschkinstraße 36. Geöffnet ist es Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und Sonnabend von 11 bis 14 Uhr.
Ungewohnte Blicke, Details und Landschaften aus der Umgegend sind als Prints mit Passepartout und auch mit Rahmen erhältlich.
Sie finden das Kontor in der Puschkinstraße 36. Geöffnet ist es Montag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr und Sonnabend von 11 bis 14 Uhr.
Montag, 9. November 2009
Spätherbst
... ist mehr noch als ein Wort eine Stimmung. Mir sagt es: Zuhause ists am Schönsten, wenn alle bunten Blätter schon längst ins Graue verwandelt sind und als matschiger Brei an den Schuhen kleben.
Wer sich dann noch mit der Kamera heraustraut, kann allerdings auch im Grau fündig werden. Nebel, fehlende Farben und feuchte Kälte erschaffen als Ausdruck unserer Sehnsucht ein Bild einer sich vom lichten Überfluss des Sommers erholenden Landschaft.
Wie dieses zum Beispiel aus meiner noch jungen und kleinen Serie der "Stromversorgung".
Wer sich dann noch mit der Kamera heraustraut, kann allerdings auch im Grau fündig werden. Nebel, fehlende Farben und feuchte Kälte erschaffen als Ausdruck unserer Sehnsucht ein Bild einer sich vom lichten Überfluss des Sommers erholenden Landschaft.
Wie dieses zum Beispiel aus meiner noch jungen und kleinen Serie der "Stromversorgung".
Montag, 2. November 2009
Ein Strahlen in der Landschaft
Der Blick auf die Industrieanlange in Leuna - bei Nacht wirkt die, durch die Kamera gebannt, wie eine brennende Silhouette. Solche Panoramen sollen künftig auch in das Angebot der seenlandgalerie einfließen.
Mit langer Belichtung verschwimmen die einzelnen Lichter und lassen ein Bild entstehen, dass ich unbedingt einfangen wollte. Die Kraft, die diese Anlage ausstrahlt, wirkt erst in der Nacht so deutlich und ästhetisch.
Entstanden ist eine Serie, die ich meinem Freund Daniel verdanke, der die Idee hatte und mit mir geduldig auf Ergebnisse wartete.
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