Dienstag, 22. September 2009

Neue Fotos in der seenlandgalerie

In unserer Online-Galerie seenlandgalerie sind neue Fotografien zu erwerben.
Die drei Bilder entstanden während eines Ausflugs in den Naturpark Rüdersdorf, in der Nähe von Berlin. Dort wurde Jahrhunderte lang Kalkstein abgebaut und gebrannt. Heute stehen nur noch Reste und Ruinen der ehemaligen Anlagen inmitten eines idyllischen Parks.



Trotz oder gerade wegen meines fehlenden technischen Verständnisses für die Vorgänge in diesen Hallen wirken die Öfen so verlassen und leer auf eine eindrückliche Weise. Überall klebt noch weißer Kalk an den Wänden, die Ofenschächte beherbergen Fledermäuse, die Sonne bricht durch die großen Fensterfronten.
Industriearchitektur hat hier einen besonders ästhetischen Ausdruck gefunden.

Freitag, 18. September 2009

Erste Ausstellung beendet




Meine erste Ausstellung im ländlichen Mecklenburg ist zu Ende gegangen. Als Teil der Seenlandkunst, eines Ausstellungsprojektes in der Region Sternberger Seenland, waren Fotoarbeiten von neun Fotografen zu sehen, die sich mit dem Thema Vergänglichkeit auseinandersetzten. Die Variationen dieses alles Irdische umfassenden Sujets brachte vielschichtige, individuelle und sehr persönliche Arbeiten hervor.
Untergebracht war die Ausstellung in den Räumen des Gutshauses Woserin, dessen Innenwände, im Zuge der Sanierung bar jeder Tapete oder gar Putzes, ebenfalls ein Sinnbild für Vergänglichkeit abgeben.
Trotz der Abgeschiedenheit des Ortes fanden sich einige hundert Besucher, nicht zuletzt dank einer Lesung, die Christa Wolf in diesen Räumen abhielt.



Die Schweiner Volkszeitung berichtete in zwei Artikeln über die Ausstellung.
Ich hoffe, es bleibt nicht bei dieser einen Möglichkeit und freue mich auf die kommenden Ausstellungen.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Achtung - Neuauflage in Online-Galerie und Ausstellung!


Dieses Foto, zumindest das Motiv, müsste bekannt sein. Es war das Startbild meines ersten Blogs.
Nun, ein Jahr später, habe ich nochmal eine Aufnahme vor Ort gemacht. Und nicht nur der Himmel hat sich verändert - auch dass es jetzt als Teil meiner eigenen Online-Galerie seenlandgalerie zu kaufen ist und demnächst bei der Ausstellung "Es ist alles eitell" - Fotografie in Woserin im mecklenburgischen Woserin gezeigt werden wird ist neu.

Bungalow-Charme


Ferien im Bungalow sind für mich schon immer eine Reise in eine andere Welt gewesen. 
Diesen hier kenne ich jetzt schon seit einigen Jahren, wir fahren regelmäßig über Himmelfahrt an die Nordspitze Rügens, um dort Fischbrötchen, Meer und Berge von Gegrilltem zu genießen.
Der Bungalow als solcher ist ja oft ein muffiges Plätzchen, der Geruch des Überwinterns klebt noch in den Polstern und kein Handtuch will so recht trocknen. Zumindest dort im Wald hinter den Dünen ist es so. Über die Einrichtung schmunzle ich ein übers andere Mal... zum Glück hat man beim Schlafen die Augen zu und für mehr ist das Häuschen auch nicht gedacht. Dennoch: Man bleibt nur ein paar Tage und richtet sich trotzdem häuslich ein - ein Kurzzeitzuhause. Und da schau ich schonmal genauer hin, was dieses für mein Auge und meine Kamera so alles zu bieten hat. Schichte Einöde wäre so ein Stichwort, dass zu diesem Bild und dem dazugehörigen Bungalow ganz richtig passt.
Und doch werden wir wiederkommen, im nächsten Jahr. Versprochen!

Donnerstag, 28. Mai 2009

Herzlich willkommen



... dieses mal allerdings auf einer anderen website, auch meiner (unter anderem), aber nun nicht mehr nur zum spaß. denn die seenlandgalerie möchte die fotografien nicht nur mit euch allen teilen, sondern liefert sie euch zu günstigen preisen als prints mit passepartout, nach wunsch auch mit rahmen, bis vor die haustür. schaut doch mal rein: www.seenlandgalerie.de.

Dienstag, 10. Juni 2008

Zitat: Verzeih mir bitte BABY. Ich liebe dich


Ein maroder Schuppen, eine Straße, die nur von Forstfahrzeugen befahren werden darf und wild wuchernde Büsche ringsum - ein Rest von Irgendwas in der Mitte von Nirgendwo. Nicht gerade die perfekte Location für eine Liebeserklärung. Doch was war passiert?
Ob sie ihm oder er ihr oder sie ihr oder er ihm verzeihen konnte? Und was überhaupt sollte verziehen werden? Der Leser bleibt mit seiner eigenen Fantasie und diesem kargen Satz alleine.
Ist dieser Schuppen vielleicht ihr geheimer Treffpunkt gewesen, damals, als die Welt noch rosarot war und sie beide gemeinsam auf Wolken tanzten? Bevor ES passiert war? Nun, vielleicht hatte Baby die Nachricht gar nicht lesen können, weil Baby endlich (die Schule war für Baby schon seit einigen Monaten aus) eine Lehrstelle in Baden-Württemberg gefunden und das Nirgendwo bereits nach dieser Nacht verlassen hatte, in der ihr Verehrer mit einer Spraydose losgezogen war. Er hingegen (ich bleibe bei der ersten Variante, er bettelt, sie lässt ihn schmoren) wurde immer unruhiger, weil sie sich nicht meldete. Täglich fuhr er zum Schuppen um nachzusehen, ob seine Botschaft noch da war - oder sie... Doch es gab keine Spuren von ihr. Er kannte weder ihren Nachnamen noch wusste er, wo sie wohnte - er hatte keine Möglichkeit sie zu finden. So verging die Zeit , die Büsche überwuchern langsam die gesprühte Botschaft und man fragt sich, ob er heute noch hin und wieder zu dem Schuppen fährt in der Hoffnung, sein Baby würde zurückgekehrt sein.