Samstag, 15. Januar 2011

Facebook – der Beziehungskiller schlechthin!?

Heute mal ein ganz anderes Thema als das der Fotografie (auch wenn es sich ebenfalls mit einem einflussreichen Medium beschäftigt) - und zwar Beziehungen heute:

Schon das Schluss-machen per SMS hatte im letzten Jahrzehnt Karriere gemacht. IQ-Bombe Naddel ist das "Promi"-Beispiel. Nun wird die Short Message von den Social Media-Netzwerken in dieser skurilen Aufgabe abgelöst.

Eine Freundin hat für die Uni auf diesem Blog den Artikel „Facebook-Beziehungskiller schlechthin?!“ geschrieben. Digitales Beziehungsleben, Mord, Eifersucht und Intrigen sind nur einige herausgegriffene Schlagworte. Die Lektüre lohnt und mahnt: Take care of your real life and keep it real!

Ziel und Hintergrund ist allerdings eher wissenschaftlich als boulevardesk. Die Autorin ist Studentin der Wirtschaftskommunikation an der HTW Berlin. Das aktuelle Projekt, zu dem dieser Blog gehört, beschäftigt sich mit "Social Media PR als strategisches Instrument des Reputation Managements".Jeder Teilnehmer soll sein gewähltes Thema bestmöglich online verbreiten. Also: Helft mit!

Freitag, 7. Januar 2011

Worüber sollen wir nur reden...


... übers Wetter vielleicht? Da hat schließlich jeder etwas zu sagen, sogar die Street Artists zollen dem bürgerlichen Smalltalk-Thema N° 1 seinen Tribut. Dabei war es zu diesem Zeitpunkt in der Stadt noch geradezu gemütlich. Der Schnee hatte seine Schreckensherrschaft noch nicht über Berlin ausgebreitet, es fuhren S-Bahnen, Passanten liefen leichtfüßig druch den Tag... ein Traum. 
Ausgeträumt. Das Schablonengraffiti ist längst unter Schneematsch, Sand, Schotter, eingefrorenen Hundehaufen und Silvestermüll begraben. Dabei hätte es gerade jetzt etwas zu sagen. Aber so ist das mit dem Wetter: Es macht einem immer einen Strich durch die Rechnung!
Dennoch, ein dankbares Thema, oder habe ich eben nicht locker mal ein paar Zeilen füllen können? Danke, Wetter!

Mittwoch, 16. Juni 2010

Gut im Bild - die seenlandgalerie zu Gast im Gut Gremmelin

Endlich eine große Ausstellung... im Gut Gremmelin in der Nähe von Güstrow, werden Andre und ich ab kommenden Samstag, 19. Juni 2010 bis zum 1. September unsere Arbeiten ausstellen.

Das Gut Gremmelin ist ein sehr schönes Tagungshotel im alten Gemäuer, liegt direkt am See und ist auf dem Weg zur Ostsee auch mal als kleine Pause eine lohnenswerte Autobahnabfahrt wert.

Wir werden uns inhaltlich stark an der Region orientieren und viele Landschaftsbilder in sehr variationsreicher Form präsentieren. Es gibt einige Neuheiten, wie FineArt Drucke, Leinwände, Japanpapier... und natürlich auch neue Motive.
Für mich war diese Ausstellung eine Gelegenheit, meinen vielen Reisen in und nach Mecklenburg-Vorpommern ein Gesicht zu geben.

Dienstag, 18. Mai 2010

Lore in der neuen Storyatella


Als Illustratorin habe ich bisher nicht gewirkt, lediglich ein Coverbild für eine Geschichtensammlung habe ich gezeichnet. Doch mit Fotografien kann man ebenso illustrieren: die Geschichten vervollständigen, verbildlichen, anschaulich machen oder sogar die Gedanken des Lesers in eine bestimmte Richtung lenken.

Doch meine Fotos in der neuen Ausgabe des Berliner Kurzgeschichtenheftes STORYATELLA sind nur zum Teil in Verbindung mit den Texten zu sehen. Sie stehen auch für sich.
Seit April 2010 ist die 5. Ausgabe des Heftes in ausgewählten Buchläden in Berlin, Neuruppin (meiner Heimatstadt - schau an!), Kloster auf Hiddensee und direkt beim Verlag zu erwerben. Auf der Website des Verlages erfahrt ihr die Adressen und alles nötige rund um STORYATELLA und seine Autoren.

Die Geschichten von engagierten und begeisterten Schriftstellern sind wie jedes Mal eine üppige Handvoll buntes Treiben. Sie erzählen vom Leben allgemein, von der Liebe und dem Schmerz im Besonderen, aber auch von Begegnungen und der Hoffnung.

Mittwoch, 10. März 2010

Zur Ästhetik des Maroden

Sowohl beim Fotografieren als auch beim Betrachten stelle ich mir oft immer wieder eine Frage, wenn ich vor einem ganz bestimmten Motiv stehe:
Warum liegt Fotografien mit Sujets des Vergänglichen oder des bereits im Vergehen begriffenen eine Ästhetik und Anziehung inne, die mit dem klassischen Schönheitsprinzip nichts gemein hat?
Diese Frage ist keineswegs neu und beschäftigt die Menschen schon mindestens seit der Entstehung des Mediums Fotografie. Dennoch möchte mir meine eigenen Gedanken machen und lasse sie um das Thema kreisen:

Das Vergehen und Sterben allen Daseins entspricht dem natürlichen Lauf und wir alle unterliegen diesem Prinzip. Unseren eigenen Verfall nehmen wir, als Kinder einer auf Jugendlichkeit, Makellosigkeit und Fitness gedrillten Generation, allerdings weniger entspannt und interessiert wahr, als das von materiellen Dingen. Ruinen, von der Natur zurückeroberte verlassene Orte oder rostende Überbleibsel wirken dagegen auf geheimnisvolle Weise anziehend. Die dem Meer geweihte Lagunenstadt Venedig beispielsweise zieht Besucher magisch an und Industriebrachen geben seit jeher dankbare Motive für Fotografen. Doch worin liegt der diesen Motiven innewohnende Reiz begründet?


Ist es dem menschlichen Forschergeist und dem Festhaltenwollen eines vergänglichen Moments als Beweis des großen und übermächtigen Laufs der Natur zuzuschreiben? Strahlt das Vergängliche die schöpferische und  damit auch tötende Kraft des Kosmos aus, der auch wir uns nicht widersetzen können - die wir allenfalls als Augenzeugen in Bildern fixieren können? Spüren wir bei diesen Anblicken die Stärke einer übermenschlichen und unaufhaltsamen Macht?
Vielleicht können wir das einizge Kontiuum dieser Welt, das Werden und Vergehen, vor allem am Verfall am deutlichsten sehen und empfinden. Er hält uns unsere eigene kurzlebige Bedeutung und Wirkungsfähigkeit vor Augen. Und er mahnt uns, mit der verbliebenen Zeit sinnstiftend umzugehen.
In den mehr als ausgiebig ausgelutschten Lebensmotti, wie "Carpe Diem" oder "Jeder ist seines Glückes Schmied" liegt dennoch ein essentieller Kern, dem wir uns in der Realität des Alltags oft nicht stellen, es uns aber stets vornehmen. Darin liegt eventuell die Stärke solcher Verfallsbilder: Sie erinnern uns an unser eigenes Ende. Dieser Verfall ist in jedem angelegt und wird sich irgendwann erfüllen. Da gibt es keinen Interventionsspielraum. Der Weg dorthin ist das einzige, was wir schöfperisch, kreativ gestalten können und woran wir ein glückliches, sinnvolles Leben messen. Die Bilder des Verfalls halten uns also immer auch die Möglichkeit der individuellen Gestaltung des Lebens vor Augen, die wir bis zu unserem eigenen Vergehen jeden Tag aufs Neue bekommen. Und darin liegt ein positiver, optimistischer Gedanke, dem wir dem Anblick solcher Bilder abgewinnen können.


Das ist nur eine Interpretationsmöglichkeit, mit der man sich der Ästhetik des Verfalls nähern kann. Darüber hinaus ist die persönliche Wertschätzung von Erinnerungen und der eigenen Geschichte ein weiterer bedeutender Aspekt, der uns beim Anblick solcher Bilder immer begleitet. Die eigene Kindheit hat sich in Fotografien wie auch in imaginären, gefärbten Erinnerungsbildern im Kopf eingebrannt und begleitet unseren Blick auf die Welt. Der hohe Stellenwert der Geschichte für die Entwicklung des Menschen, ob die persönliche oder gesellschaftliche, fließt in die Betrachtung von geschichtsträchtigen oder im Vergehen begriffenen Orten immer ein. Sie erzählen uns stets etwas, und immer verknüpfen wir es mit unseren eigenen Erfahrungen. Das macht solche Bilder und deren "Lektüre" so individuell.
Wie positiv oder negativ die Interpretationen einzelner Motive gestaltet sind, hängt natürlich vom jeweils Erinnerten ab. Das Erinnern selbst jedoch gilt als wesentlicher und wichtiger Bestandteil unserer Entwicklung, da es uns hilft, begangene Fehler nicht noch einmal zu begehen und alternative Lösungen zu finden oder aber positive Erlebnisse wieder und wieder zu verwirklichen.

Freitag, 26. Februar 2010

zu 2t

Der Frühling schiebt sich ganz langsam ins Blickfeld. Mit dem Valentinstag wurden erste zarte Gefühle geweckt, die die noch schwachen Sonnenstrahlen kaum wiedergeben können.
Doch die Sehnsucht nach Wärme und der Rückkehr des Lebens im Grün der Natur wird stärker und stärker...

Auch ich habe mich einfangen lassen vom Geist der Emotionen. Und welches Gefühl könnte man besser in Bilder packen, als die Liebe?!




Frühlingsgefühle regen sich unter dem Rest des winterlichen Eises